Warum ich jetzt doch ein Facebook-Konto habe

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich ausführlich meine Gründe dargelegt, warum ich nicht bei Facebook bin. Die Kurzfassung lautet: Die Nachteile von Facebook überwiegen die Vorteile, und darum bleibe ich Zuckerbergs Imperium fern.

Seit gestern habe ich nun einen Facebook-Account.

Warum habe ich meine Meinung geändert? Kurz gesagt geht es um Reichweite. Meine  Crowdfunding-Kampagne für Amoralisch läuft sein anderthalb Wochen, und bislang ist sie noch nicht so richtig in Schwung gekommen. Ich befeuere alle Kanäle – den Kampagnenblog, Twitter, einem AMA auf Reddit, Zeitungsartikel, E-Mails, Mundpropaganda –, aber wie es aussieht, ist das nicht genug, um die nötige kritische Masse zu erreichen. Ich bin überglücklich über all die Unterstützung, die ich bereits bekommen habe, aber zum Erfolg fehlen noch immer gut 250 Buchvorbestellungen. Und ich glaube nicht, dass das mit meiner bisherigen Strategie zu schaffen ist.

Nun ist Aufgeben keine Option. Ich habe zwei Jahre an Amoralisch gearbeitet. Es ist ein tolles Buch, und jeder soll es lesen können.

Also: Facebook.

Ob es mir damit gelingt, den nötigen Schwung zu erzeugen, weiß ich nicht. Aber es ist eine Chance, die ich auf keinen Fall vertun will. Tja, und darum habe ich mir gestern einen Account angelegt. Meine Probleme mit Facebook sind nicht verschwunden, nur wiegen die Vorteile plötzlich schwerer.

Die nächsten Tage werden lustig, wenn ich mich mit den Grundlagen der Facebook-Etikette auseinandersetze. Wenn mich jemand liket, ist es dann ein Fauxpas, wenn ich nicht zurück-like? Wie reagiere ich, wenn jemand etwas in meine Chronik stellt? Und ist „liken“ überhaupt ein echtes Verb? Schreib mir doch etwas dazu auf meiner Facebook-Seite :-)

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