Linktipp:Interview mit Kinderbuchautor Steinhöfel

In der taz fand ich ein interessantes Interview mit dem Kinderbuchautor Andreas Steinhöfel. Spannend finde ich seine Äußerungen über die unterschiedlichen Ansprüche an Autoren von Kinder-/Jugendbüchern und solchen von Erwachsenenliteratur:

Mich hat mal eine Lehrerin kritisiert, „Paul Vier und die Schröders“ sei nicht zur Schullektüre geeignet. Ich habe das Buch auch gar nicht als Schullektüre geschrieben. Erwachsene benutzen und instrumentalisieren Kinderliteratur oft. Bei Lesungen abends, wenn nur Erwachsene da sind, kommt immer die Frage: Warum schreiben Sie Kinder- und Jugendbücher? Die erwartete Antwort ist: Damit aus unserer Welt ein besserer Ort wird. Wenn ich aber sage, weil ich damit meine Kohle verdiene, wollen das die Leute nicht hören.

So deutlich habe ich das noch nicht erlebt, aber diese Erwartungshaltung durfte ich auch schon kennen lernen.

Zum Artikel.

Ein Gedanke zu „Linktipp:Interview mit Kinderbuchautor Steinhöfel

  1. Wichtiger finde ich die Antwort: „Ich will Unterhaltung mit Anspruch paaren. Ich möchte eine gute Geschichte erzählen, eine, die lesbar und spannend ist.“

    Das ist doch die eigentliche Triebfeder eines Autors, oder?

Kommentare sind geschlossen.